PISP

Payment-Initiation-Service-Provider – clevere Zahlungsabwicklung

Innovative Zahlungsauslösedienstleister revolutionieren gerade die oft schon seit Jahrzehnten bestehenden Bezahlsysteme im Internet. Das Payment soll für Kunden und Händler als Teil der Customer Experience unkomplizierter, schneller und günstiger werden.

Lies jetzt, was bei der Zahlungsabwicklung in Zukunft wichtig ist, was Payment-Initiation-Service-Provider rund um PSD2 und BaFin beachten müssen, warum viele Unternehmen schon heute auf eine eigene Zahlungsabwicklung setzen und wie COMECO Zahlungsauslösedienstleister und Banken beim Payment der Zukunft unterstützt.

Definition Payment-Initiation-Service-Provider

Payment-Service-Provider, auch PISP und Zahlungsauslösedienste ZAD genannt, können im Namen ihres Kunden von deren Konten Zahlungen / Überweisungen bei der kontoführenden Bank auslösen. Dazu greift der Dienstleister direkt auf das Onlinekonto des Kunden zu und veranlasst die Transaktion.

Das große Ziel der Zahlungsauslösedienste dabei: ein besseres Kundenerlebnis beim Onlineshopping sowie einfaches Payment und mehr Umsatz für Händler bei der Zahlungsabwicklung.

Vorteile PISP Endkunden

  • bequeme Alternative zur Zahlung per Kreditkarte
  • innovatives Payment wie Sofortzahlungen, mobiles und kontaktloses Bezahlen sind möglich

Vorteile PISP Online-Händler

  • technisch einfach zu realisierender Zahlungsdienst
  • kostengünstiger als Zahlung per Kreditkarte
  • Überweisung in Echtzeit beim Onlinekauf
  • direkte Bestätigung der Zahlung dadurch schnellere Bearbeitung möglich
  • bessere Conversion durch vielfältige Bezahlmöglichkeiten
  • Zahlungsabwicklung als integrierter Teil der Customer Experience

Wichtig: Im Gegensatz dazu dürfen Account-Information-Service-Provider (kurz AISP) nur auf Daten zugreifen und selbst keine Zahlungen auslösen.

PSD2 für Payment-Initiation-Service-Provider

Die PSD2 will den Wettbewerb erhöhen, damit Kunden von mehr Angebotsvielfalt profitieren. Viele Online-Händler können Kunden dank der Marktöffnung durch PSD2 gemeinsam mit Payment-Initiation-Service-Providern neue Zahlungslösungen anbieten. Daneben schafft die europäische Regelung aber auch den rechtlichen Rahmen für PISPs und legt fest, welche Anforderungen sie erfüllen müssen.

PSD2 Anforderungen an PISPs

  • Die Dienstleister sind verpflichtet, Kunden-, Konto- und Transaktionsdaten sicher zu übertragen und vor dem Zugriff durch Dritte zu schützen.
  • Payment-Initiation-Service-Provider erhalten, anders als Banken, niemals das Geld des Kunden.
  • Zahlungsauslösedienste brauchen eine BaFin-Lizenz und müssen, wie alle Zahlungsinstitute, bestimmte rechtliche Kriterien erfüllen.

Dein Vorteil

Mit COMECO als Payment-Initiation-Service-Provider profitierst du automatisch von neuester PSD2-gerechter Technologie bei Sicherheit und Datenschutz.

Banking APIS und XS2A für Zahlungsauslösedienste

Payment-Initiation-Service-Provider veranlassen eine gewünschte Transaktion über die Banking API. Der Zahlungsauslösedienstleister nutzt für die Zahlung also die übliche Schnittstelle als Zugang zum Online-Banking-Konto seines Kunden. Dieser Vorgang wird auch als Access to Account oder kurz XS2A bezeichnet.

Beispiel Zahlungsauslösedienstleister

  • Amazon Pay
  • Giropay
  • Paydirekt
  • Klarna
  • PayPal
  • Adyen
  • Sofortüberweisung

Dein Vorteil

Mit COMECO kannst du einen eigenen Payment-Service aufbauen, auf Wunsch sogar als White-Label-Banking Lösung im eigenen Markenlook.

Jetzt mit COMECO Business-Ideen als Payment-Initiation-Service-Provider verwirklichen und Bankkunden mit agiler IT sowie Internet-Shopper mit einer innovativen, schnellen und unkomplizierten Zahlungsabwicklung begeistern. Gleich Kontakt aufnehmen!